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Unterstützung für die Ukraine

Mar
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Normalerweise berichten wir nur über Versicherungsthemen, doch das Leiden, dass Putin in der Ukraine verursacht ist einfach zu groß um nichts dagegen unternehmen zu können. So schlimm und grausam dieser Kieg auch ist, er zeigt uns zumindest, dass die überwiegende Mehrheit unserer Welt Krieg verabscheut und nicht zögert Menschen in Not zu helfen. Da sich aber so viele Organisationen für die Ukraine einsetzen, kann es schwierig sein herauszufinden wie wir einen best möglichen Beitrag leisten können. Wir haben uns persönlich lange mit dieser Frage beschäftigt und haben uns schließlich entschieden an das Bündnis „Deutschland Hilft“ zu spenden. Unsere Überlegung dabei war, dass eine größere Organisation zu bevorzugen die vermutlich den Einsatz der Spenden besser steuern kann. Hier muss aber jeder seine eigene Entscheidung treffen. Es gibt auf viele kleine Organisationen die viele gute Taten vollbringen. Ein Aspekt für die Entscheidung könnte auch die steuerliche Absetzbarkeit der Spenden sein. In der Regel können in Deutschland registrierte Organisationen Spendenbescheide ausstellen.

Aktion Deutschland hilft

Ein anderer Weg der in dieser Krise helfen kann, ist die Pressefreiheit in Russland zu unterstützen. „Meduza“ ist eine der letzten freien Medienorganisationen in Russland und ist mehr den je auf Spenden angewiesen.

Meduza

Dabei ist es wichtig sich im klaren zu sein, dass es nicht Russland’s sondern Putin’s Krieg ist. Die meisten Russen wollen in Frieden leben und die einzigen Befürworter des Krieges haben meistens keinen Zugang zu freien Medien. Deshalb darf auch kein allgemeiner Hass gegenüber russische Staatsbürger entstehen, vor allem nicht gegenüber unseren Mitbürger.

Es gibt jedoch noch viele andere Wege um den geflüchteten Menschen zu unterstützen. Wenn man z.B. freien Wohnraum zur Verfügung hat, kann man diesen z.B. über die Webseite Wohnraum für Ukraine-Flüchtlinge anbieten.

Außerdem werden ehrenamtliche Helfer ständig gesucht. Am sinnvollsten ist es wahrscheinlich nach einer geeigneten Stelle über die Webseite der deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt zu suchen.

Auch wenn man nicht sofort daran denkt, hat der Angriff auf die Ukraine ebenfalls eine Menge Versicherungsrechtliche Probleme herbeigeführt. Ukrainer die mit ihren Fahrzeugen nach Deutschland geflüchtet sind, sind eventuell unversichert da ihre Versicherung möglicherweise keine Deckung im Ausland bietet oder sie nicht mehr in der Lage ist Schäden zu bearbeiten bzw. zu regulieren. Der Gesamtverband der deutschen Versicherer hat sich deshalb bereits engagiert um alle Schäden die durch unversicherte ukrainische Fahrzeuge die in Deutschland entstehen zu übernehmen.

Zusätzlich bieten einige Versicherer bereits Flüchtlinge beitragsfrei in den Privathaftpflicht- und/oder Hausratverträgen ihrer Gastgeber zu versichern. Falls Sie jemanden aufnehmen sollten, kommen Sie einfach auf uns zu damit wir überprüfen können, ob ein solcher Einschluss bei Ihnen möglich ist.

Außerdem hat die Roland Rechtsschutzversicherung eine kostenlose Hotline für alle Helfer eingerichtet. Auch Personen die nicht bei der Roland Rechtsschutzversichert sind können rechtliche Fragen im Bezug zu ihrer Helfertätigkeit telefonisch von einem Anwalt kostenlos beantworten lassen. Die Hotlinenummer lautet  0221 8277-5567.
Viele bereits gestellte Fragen können hier nachgelesen werden.

Titelbild: Sima Ghaffarzadeh@pexels.com

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