Die Ankündigung der neuen Einfuhrzölle durch Donald Trump hat einen gewaltige Panikreaktion an den Börsen weltweit ausgelöst.
Daher gilt nun mehr denn je die Devise „ruhig Blut bewahren“.
Es wird große Folgen für die Ordnung der Weltwirschaft haben, aber langfristig könnten Anleger sogar davon profitieren. Gerade wenn Jemand über eine Rentenversicherung monatlich Beiträge in einem Aktienfonds investiert, bedeutet es, dass mit den Beiträgen mehr Fondsanteile gekauft werden. Die Kurskorrektur, die derzeit stattfindet liegt vor allem daran, dass die Höhe der Einfuhrzölle sehr überraschend waren und grundsätzlich Donald Trump sehr unvorhersehbar handelt. Auch wenn vor allem die USA selbst am meisten durch diese Zölle leiden wird, und in Zukunft ein größerer Teil des Wirtschaftswachstums von anderen Ländern übernommen werden wird, wird sich die Aufteilung eines breit gestreuten Aktienfonds automatisch verändern.
Bei den Aktienmärkten ist es ansonsten wichtig nicht den kurzfristigen sondern den langfristigen Verlauf zu betrachten. Der Kursverlauf der letzten Tagen mag zwar erschrenkend erscheinen, doch wenn man sich aber die Kursgewinne der letzten 10-20 Jahren vor Augen hält, dann sieht die Kurskorrektur gleich viel weniger gravierend aus. Von den Medien berichtete „Börsencrashs“ hat es in der Geschichte bereits öfters gegeben (Erdölkrise 1973, Dot.com Blase der 90er, 9/11 2001, Immobilienkrise 2008, Covid 2020, usw…) und wird es immer wieder geben. Die Vergangenheit hat jedoch gezeigt, dass bisher es meistens nur ein paar Monate oder Jahre gedauert hat, um den Stand der alten Kurse wieder zu erreichen. Der Wert einer Anlage mag zwar automatisch an den Börsenkurs gekoppelt sein, doch ein tatsächlicher Verlust findet nur statt, wenn die Anteile einer Anlage in einer solchen Tiefphase veräußert werden. Daher ist die wichtigste Strategie in solchen Momenten: ruhig Blut bewahren!
Was die Zukunft bringen wird kann leider niemand genau vorhersehen. Was jedoch bereits sicher ist, ist dass die Amtszeit von Donald Trump begrenzt ist. Gerade wenn die amerikanische Bevölkerung anfängt die finanziellen Folgen der Zölle zu spüren, könnte die Stimmung im Land schnell kippen und die derzeitige Regierung bei den nächsten Wahlen bestraft werden. Und wenn die Demokraten bei den „Mid-Terms“ nächstes Jahr wieder die Mehrheit im Represantenhaus und im Senat erlangen sollten, dann dürften viele der schädlichen Entscheidung wieder korrigiert werden.